I-Punkt digital

In der Ausgabe Nummer 35-2018 (Juli) war zu lesen ...

Liebe Leserinnen und Leser,

die 35. Ausgabe unseres Newsletters zeigt das vertraute Bild der Plastik, die unübersehbar im Mittelpunkt des großen Pausenhofs steht. Für die meisten von uns war sie „schon immer da“, was natürlich nicht ganz stimmt. Tatsächlich wurde sie etwa 1981 aufgestellt. Ihr Schöpfer ist Raoul Ratnowsky, der Schenker ist Carsten von Freeden, Werklehrer an unserer Schule von 1965 bis 1996. Herr von Freeden ist vor kurzem verstorben: Wir widmen seinem Andenken die zweite Seite dieses Newsletters.

Die Bronzeplastik, von den Schülern respektlos „Fliegerdenkmal“ genannt, hat im Laufe der Jahre viel erlebt: Abriss und Neubau von Gebäuden, immer wieder wechselnde Gruppen von Schülern, die um sie herum toben, und Schulfeste mit Marktständen und Grillfeuer und viel Musik, wie z.B. auf dem Sommermarkt im Juni dieses Jahres. Dieser Markt ist fast das letzte große Ereignis im Sommerhalbjahr, vor dem Konzert des Oberstufenorchesters und den Verabschiedungen der 12. und 13. Klassen.

Eine Plastik entsteht in einer Werkstatt, die Jahresarbeiten von Schülern und die Vorbereitungen der vielen Prüfungen, die heute das Schulleben „auflockern“, entstehen an Schreibtischen. Und man braucht Bücher, wenn man sich auf ein bestimmtes Thema einlässt. Oder kann man sich heute alles Wissenswerte aus dem Smartphone herausziehen? „Leser auf der Flucht“, so lautete eine Überschrift in der FAZ und man beklagte, dass sich die Menschen mehr und mehr von Buch abwenden. In unserer Schule scheint das nicht der Fall zu sein: Unter dem Dach, da wo einstmals die legendäre Schülerzeitschrift „Disputio“ entstand, ist jetzt eine eindrucksvolle Bibliothek entstanden - und es gibt manchmal keine freien Arbeitsplätze. Lesen Sie den Bericht in diesem „i-Punkt“.

Die Plastik auf dem Hof schaut direkt hinein in die Fenster des Lehrerzimmers, wo in vielen Sitzungen die Grundlage gelegt wurde für das neue Konzept des 12. Schuljahres, das wir Ihnen auf der letzten Seite vorstellen. Wenn Sie diese Zeilen lesen, so ist es schon wieder soweit: Das Winterhalbjahr beginnt. Ich hoffe, dass die Lektüre dieses Newsletters Ihnen Freude macht.

 

Ihre Gisela Schuster